Aktuelles

 

Donnerstag, 19. Oktober

19.30 Uhr DOnnerstagsWIrtschäftle im Roncallihaus

19.30 Uhr Elternabend zur Erstkommunion, Gemeindehaus Hl. GEist

 

Freitag, 20. Okotber

18.00 Uhr Rosenkranz

18.30 Uhr Eucharistiefeier

 

Sonntag, 22. Oktober

Weltmissionssonntag

11.00 Uhr Eucharistiefeier anschl. Kirchkaffee

 

 

 

 

 

 

 

St. Elisabeth - Geschichte


Die Kirchengemeinde St. Elisabeth ist die drittälteste katholische Pfarrei der Neuzeit in der Ulmer Innenstadt nach den Gemeinden St. Michael zu den Wengen und St. Georg.

Nach der Reformation verblieben im evangelischen Ulm zwei katholische Institutionen: das Deutschordenshaus und das Augustinerchorherrenstift St. Michael zu den Wengen. Diese übernahmen die Seelsorge für die wenigen übrig gebliebenen Katholiken in Ulm. Mit den Napoleonischen Kriegen und der daraus resultierenden totalen Neuordnung des Deutschen Reiches wurde die Freie Reichsstadt Ulm 1802 bayrisch (1810 württembergisch). Die beiden Ordenshäuser wurden säkularisiert. Aus dem Chorherrenstift wurde die Stadtpfarrei St. Michael zu den Wengen.
Durch den Zuzug katholischer Beamter und Soldaten der neuen Herrschaften, besonders aber durch Industrialisierung und zunehmende Mobilität wuchs die Zahl der Katholiken im 19. Jahrhundert sprunghaft. Die Wengenkirche brauchte Entlastung, im östlichen und westlichen Teil Ulms.
Im Osten Ulms entstand die Militärgemeinde St. Georg, deren Garnisonskirche von der zivilen Bevölkerung mit verwendet werden durfte. 1920 wurde die Militärgemeinde St. Georg zur Stadtpfarrei umgewandelt.

Die Weststadt wurde seit etwa 1900 besiedelt, nachdem der damalige Oberbürgermeister Wagner die Mauern der früheren Bundesfestung Ulm schleifen ließ.
1907 wurde eine erste Notkirche gebaut.
Sie stand auf dem Grundstück des heutigen Roncallihauses.

 

Notkirche

 

1920 wurde St. Elisabeth eigenständig und zur Stadtpfarrei erhoben.
1923 wurde die heutige Pfarrkirche als Gefallenen-Gedächtniskirche eingeweiht. Der Name St. Elisabeth bezieht sich auf die heilige Elisabeth von Thüringen und erinnert an die frühere Elisabethenkirche der Deutschordenskommende in Ulm. Zum Gemeindegebiet gehörte das ganze Gebiet zwischen der alten Stadt und Söflingen.

 

St. Elisabeth 1923

 


1944 wurde mit einem großen Teil Ulms auch die Kirche St. Elisabeth durch einen Bombenangriff zerstört.
Sie wurde 1947/48 wieder aufgebaut und 1961 vollständig umgebaut.

 

St. Elisabeth heute

 

Durch die großen Umwälzungen infolge des Zweiten Weltkrieg wurde die Zahl der Katholiken in der Ulmer Weststadt immer größer. So wurde zur Entlastung der Gemeinde 1960 die Heilig Geist-Pfarrei auf dem Kuhberg gegründet und die Katholiken Grimmelfingens und des Donautals dorthin umgepfarrt.
1967 erhielt die Gemeinde ihr Gemeindehaus, das Roncallihaus. Namenspatron dessen ist Papst Johannes XXIII (gestorben 1963), der als der "gute Papst" bekannt wurde und mit bürgerlichem Namen Angelo Guiseppe Roncalli hieß.

 

Roncallihaus